Ruderverein Datteln bei der Henley-Royal-Regatta
- Stefan Böckmann
- vor 9 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
In diesem Jahr besuchte der RV Datteln zum zweiten Mal die älteste und traditionsreichste Ruderregatta der Welt. Während im letzten Jahr zunächst das Motto „dabei sein ist alles“ im Vordergrund stand, war der Anspruch für 2026 mit „not to be tuesdayed“ eine Stufe höher gesteckt. Die Rennen der verschiedenen Challenges finden eins gegen eins im K.O. System statt, so dass am Dienstag abend, also nach dem ersten Renntag, bereits die Hälfte aller Mannschaften ausgeschieden („tuedayed“) sind. Nach erneuter erfolgreicher Qualifikation in diesem Jahr sollte das nicht wieder passieren. Erster Gegner war der Derby R.C. aus den englischen Midlands. Bei der großen Marlow Regatta hatten sie zwei Wochen vor Henley eine gute Leistung abgegeben und mussten sich daher, im Gegensatz zu uns, nicht durch die Qualifikationsrennen kämpfen. Nach intensiven Bord an Bord Kampf auf der aufgestauten Themse gelang es unserem Team die Gegner nach 2112m Streckenlänge mit einer Bootslänge zu besiegen. (Bildmaterial mit tollem Kommentar siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=0-SKgI3H4r8&t=70s ) Ziel erreicht! Im nächsten Rennen am Mittwoch unterlag unsere Crew dann leider einer Henley erfahrenen Crew aus Northwich. Aber dadurch blieb wieder genug Zeit, die pulsierende Atmosphäre die in der kleinen englischen Stadt während der Regattawoche herrscht, in sich aufzunehmen. Spätestens ab Donnerstag, wenn nur noch wenige Teilnehmer im Wettbewerb sind, steht der Ort Kopf! Am Tag waren die Ränge im Zielbereich voll mit elegant gekleideten Damen und Herren, die ihren Booten zujubelten, abends trafen sich alle in den Pubs und auf den Straßen, um sich zu feiern.
Leider gibt es in Deutschland keine auch nur näherungsweise vergleichbare Veranstaltung.
















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